Der Schriftsteller Heinrich Mann und sein Engagement für „die unbeschränkten Rechte des freien Geistes“
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Der Schriftsteller Heinrich Mann und sein Engagement für „die unbeschränkten Rechte des freien Geistes“

Virtuelle Ausstellung des Archivs der Akademie der Künste, Berlin Vom 3. Mai 2021 bis zum 10. Mai 2021 und darüber hinaus Heinrich Mann (1871–1950) zählt zu den herausragenden Autoren seiner Zeit. Als Vorsitzender der Sektion für Dichtkunst der Preußischen Akademie der Künste setzte er sich für Demokratie und Menschenrechte sowie für die Freiheit der Kunst ein. Nach dem Ausschluss aus der Akademie floh Heinrich Mann am 21. Februar 1933 vor den Nationalsozialisten aus Deutschland. Drei Monate später wurden seine Bücher verbrannt, die heute zu den bedeutenden und gesellschaftskritischen Werken der deutschen Literatur zählen. Seinen Kampf für die Meinungsfreiheit führte der Autor fort: unter anderem als Ehrenvorsitzender des Schutzverbands Deutscher Schriftsteller sowie als Präsident der Deutschen Freiheitsbibliothek und des Deutschen Exil-PEN in Paris. Die virtuelle Ausstellung des Archivs der Akademie der Künste blickt auf Leben und Werk des Dichters und Demokraten zurück und zeigt, wie die Brüche und Verwerfungen des 20. Jahrhunderts Heinrich Manns Biografie und seinen Nachlass geprägt haben. Abbildung: Heinrich Mann anlässlich des Internationalen Schriftsteller-Kongresses zur Verteidigung der Kultur in Paris am 24. Juni 1935. Am Tisch von rechts: André Malraux, André Gide und Louis Aragon. Foto: o.A. (Akademie der Künste, Berlin, HMS 8840).

3. Mai 2021 - 10. Mai 2021 Akademie der Künste Online

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