Meinungsfreiheit unmöglich: Eritrea, Belarus und die Unterdrückung
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Meinungsfreiheit unmöglich: Eritrea, Belarus und die Unterdrückung

In Belarus und in Eritrea herrschen Diktaturen. Die Meinungsfreiheit ist unterdrückt. Schriftsteller:innen verschwinden. Wir sprechen mit den Dichter:innen Yirgalem Fisseha und Volha Hapeyeva. Die Diskussion findet auf Englisch statt. Yirgalem Fisseha Mebrahtu Die Journalistin und Dichterin Yirgalem Fisseha Mebrahtu wurde 1981 in Eritrea geboren. Wegen ihrer journalistischen und literarischen Arbeit wurde sie sechs Jahre lang in Eritrea unter schlimmsten Bedingungen inhaftiert. Ein von Fisseha Mebrahtu mit gegründeter Literaturclub in Adi-Khei musste schließen, da die Regierung private und somit oftmals regimekritische Medien verbot. Fisseha Mebrahtu hörte auf, bei der Zeitung zu arbeiten und wurde Programmdirektorin bei Radio Bana. Im Februar 2009 wurden alle Mitarbeiter der Radios verhaftet. Fisseha Mebrahtu und ihre Kollegen wurden zuerst in einem Militärgefängnis festgehalten, dort konnten sie noch Besuch von Freunden und Familie erhalten. Alsbald wurden sie jedoch ins Hochsicherheitsgefängnis Mai Swra verlegt. Fisseha Mebrahtu verbrachte dort eine jahrelange Isolationshaft, ohne konkrete Anschuldigung oder ein Gerichtsverfahren. Volha Hapeyeva, geboren 1982 in Minsk, ist eine belarussische Autorin (Prosa, Lyrik, Drama, Kinderbuch), Übersetzerin und promovierte Linguistin. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Hapeyeva ist Mitglied des PEN-Zentrums Belarus und des unabhängigen Schriftstellerverbandes Belarus. Ihre Gedichte wurden in mehr als zehn Sprachen übertragen (2020 erschien auf Deutsch Mutantengarten). Camel Travel ist ihr Debütroman.

7. Mai 202120:15 VS – Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in ver.di Zeige Organisator-Webseite Online

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